fiktional

Scherbentanz

Drama | 95 min | D 2002

Synopsis

Scherbentanz ist die skurrile Geschichte zweier ungleicher Brüder, die sich nach über 20 Jahren ihrer Vergangenheit stellen. Ein Film über Liebe und ihren Verlust, über das Großbürgertum und die Anstrengung, die das unechte Leben mit sich bringt.

Projektinformation

Buch und Regie: Chris Kraus

Produktion: avindependents

Koproduktion: SWR, arte, BR

Förderung: gefördert mit Mitteln der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg

Kino-Premiere: 31.10.2002

Vertrieb/Verleih: movienet

Stab

Regie/Buch: Chris Kraus

Produzent: Norbert W. Daldrop

Ausführender Produzent: Joseph Rau

Producer: Monika Kintner

Kamera: Judith Kaufmann

Szenenbild: Silke Buhr

Kostüm: Gioia Raspé

Schnitt: Renate Merck

Musik: Jan Tilman Schade

Produktionsleitung: Meike Kordes

Regieassistenz: Claudia Beewen

Script/Continuity: Caroline Krebsfänger

Casting: Birgit Geier, Stefanie Larson

Oberbeleuchter: Frank Zschieschow

Kamerabühne: Manfred Baier

O-Ton: Angelo D’Angelico, Laurenz Schmidt-Justen

Maske: Ingrid Thier-Münzel

Mischung: Michael Riedmiller

Sound-Design: Kirsten Kunhardt

O-Ton-Schnitt: Oliver Barth

Redaktion SWR: Saskia von Sanden

Redaktion arte: Georg Steinert

Redaktion BR: Dr. Gabriela Sperl

Presse

Pressemappe (PDF)

Pressespiegel 

„Intelligent, spannend und brillant gemacht ... eine Geschichte, die einem den Atem verschlägt." (LA Weekly)

„Ein Familiendrama, das sich in seiner emotionalen Wucht nicht hinter Vinterbergs Meisterwerk 'Das Fest' verstecken muss. 100%!!" (TZ München)

„Kraus und sein großartiges Ensemble lassen diesen Film, in dem es stets ans Eingemachte geht, vor Leben und Leidenschaft pulsieren. Ein schonungsloser und doch hoffnungsvoller Trümmerfilm über Familienbande, traurig und humorvoll, brutal und liebevoll." (DER SPIEGEL)

„Abgründig, unprätentiös, mit morbidem Humor verdichtet Chris Kraus die Dekadenz des Großbürgertums zu einer grausamen Groteske. Einer der bemerkenswertesten deutschen Filme seit langem." (dpa)

„Großartig gespieltes Familiendrama - vielschichtig und irritierend." (HÖRZU)

„Ein emotionales Inferno, bizarr, wahrhaftig, ehrlich - und am Ende sogar voller Hoffnung." (Funkuhr)

„Ein großer Wurf, in dem der kongenial besetzte Jürgen Vogel neben Margit Carstensen zu dem gewaltigen Abstand beiträgt, mit dem Scherbentanz das belanglose Gros deutscher Gegenwartsfilme hinter sich lässt." (Die Tagespost)

„Der erstaunlichste Film des Jahres." (Süddeutsche Zeitung)

„Brillante, schmerzerfüllte Lakonie... eines Fassbinder würdig." (Westfälische Nachrichten)

„Ein Debütfilm, der Anlass zum Jubeln gibt. Es ist alles bigger than life und trotzdem haben die Figuren eine innere Wahrheit, der man sich nicht entziehen kann. Die Liebe zu diesen Figuren ist es, die Chris Kraus und seinen SCHERBENTANZ zu einem Glücksfall des deutschen Kinos werden lassen." (epd film)

Darsteller

Jesko: Jürgen Vogel

Käthe: Margit Carstensen

Zitrone: Nadja Uhl

Ansgar: Peter Davor

Gebhard: Dietrich Hollinderbäumer

Käthe jung: Andrea Sawatzki

Charlotte: Roxanne Borski

Gebhard jung: Dirk Christian Körner

Jesko Kind: David Schwarzenthal

Ansgar Kind: Daniel Veigel

Stiefi: Monika Hirschle

Bernie: Ronnie Janot

Prof. Freundlieb: Wolfgang Klapper

Nominierungen & Preise

Nominierung Deutscher Filmpreis

Deutscher Kamerapreis

Bayerischer Filmpreis
(beste Regie)

Bayerischer Filmpreis
(beste Darstellerin: Margit Carstensen)

Förderpreis Deutscher Film

Berlinale – German Cinema

AFI Grand Jury Prize

Goldene Kamera
(bester Darsteller: Jürgen Vogel)

New Faces Award

Zwei Nominierungen zum Preis der Deutschen Filmkritik
(bester Hauptdarsteller und beste Hauptdarstellerin)